Fasching 2013

Wie jedes Jahr nahmen wir auch 2013 an verschiedenen Fasnachtsveranstaltungen teil. Die erste war am 12.01. in Ludwigshafen bei einer Prunksitzung im Pfalzbau. Weiter gings am 19.01. nach Neckarau, und am 27.01. waren wir wieder in Philippsburg beim VdK zu Gast. Ein großes Dankeschön dem Philippsburger Publikum, welches uns wie immer mit stürmischen Applaus empfing.fasching

Natürlich ist der Fasnachtsumzug in Rheinhausen, wie jedes Jahr, die schönste und letzte Veranstaltung. Als Merlin und Hexen verbrachten wir bei schönstem Sonnenschein einen wunderbaren Tag.

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Hochzeit von Stefan und Claudia

Die Strasser Garde gratuliert ihrem frisch vermählten Brautpaar. Am 31.10.2012 heiratete unser Dirigent Stefan seine Claudia. Eine kleine Delegation überbrachte die Glückwünsche der ganzen Band.

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Jahresausflug der Strasser Garde – Köln und Kölle alaaf im Juni

Am 30.06.2012 versammelten wir uns morgens 9.00 Uhr vor der Tulla-Halle, um uns auf den Weg nach Köln zu machen.

Unser diesjähriger Ausflug stand auf dem Programm. Nach einem ausgiebigen Frühstück direkt an der Moseltalbrücke kamen wir gegen 14.30 Uhr in Köln an, checkten im Hotel „CM Caprice“ ein und wurden vor dem Hotel von Doris – Stefans Tante, erwartet.

Sie führte uns mit sehr vielen Informationen durch die Stadt. Wir schossen Fotos bei „Willy Millowitsch“ und nach einer Dom- Besichtigung, vervollständigten wir die Hohenzollernbrücke mit weiteren Liebesschlössern und trafen gegen 19.00 Uhr im „Der Kölsche Jung“ ein. Wir danken Doris für die interessante und umfangreiche Stadtbesichtigung und hoffen, dass wir uns auf irgendeinem Konzert mal wiedersehen.

Im Restaurant „Der Kölsche Jung“ wurden wir durch den Gesang des Wirtes angesteckt und erlebten einen wunderschönen Abend.

Nach einer dann doch etwas zu kurzen Nacht fuhren wir am darauffolgenden Tag nach Langerwehe, ca 60 km von Köln entfernt.

Wir waren eingeladen zum dortigen Sommerfest zu spielen. Bei herrlichem Sonnenschein, von den Besuchern des verkaufsoffenen Sonntages erwartet, staunten wir nicht schlecht, die unterschiedlichsten Musikgruppen aus verschiedensten Teilen Deutschlands vorzufinden. Über 250 Musiker wurden in Langerwehe begrüßt.

Unter anderem die „Fascinating Drums oder „Fliegende Stöcke“,  die Marching Band „The sound of Frankfurt“,  

die Marching Band „Starriders Drum & Bugle Corps“, der  „Spielmanns- und Fanfarrenzug der  Freiwilligen Feuerwehr Alsfeld“, das „Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr Grosser- Linden“ und „PasParTouT“ mit Coch- Tales.

Alle Bands sind Meister in ihren Disziplinen und haben schon einige Preise gewonnen. Für uns war es  abwechslungsreich und interessant  die anderen Gruppen zu erleben und machte uns stolz als Band dabei gewesen zu sein.

Ein herzliches Dankeschön nach Langerwehe für die Einladung.

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Eichtersheim 2012

Ein Höhepunkt beim 40. Pfingstmarkt in Angelbachtal/Eichtersheim
Die Strasser Garde durfte bei herrlichem Pfingstwetter zum 16. Mal in Folge ihr Können unter Beweis stellen

Am 26.05.2012 waren wir zum 16. Mal beim Lichterfest in Eichtersheim in Angelbachtal eingeladen. Einmal mehr säumten viele Zuschauer unseren Weg, als wir gegen 19.30 Uhr in den Schlosspark einmarschierten. Auch auf der Brücke vor dem Schloss wurden wir von einer Schaar von Zuhörern erwartet. In einem insgesamt zweistündigen Konzert konnten wir einen Großteil unseres Repertoires, wie“ Queen of my heart“, „Freude schöner Götterfunken“, „Last of the Mohawks“ und vieles, vieles mehr zu Gehör bringen. Zum ersten Mal präsentierten wir unser neues Stück „Bells of Dunblane“, bei dem unser jüngster Pipespieler, Damian Köhler, seine Nervosität gekonnt ablegte und ein anspruchsvolles Solo spielte. Wie immer war es ein rundum schönes Fest, umrahmt von einer wunderschönen Kulisse und dankbarem Publikum. Man kann heute schon sagen, dass wir uns, und dann das 17. Mal, auf das nächste Jahr freuen.

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Die Strasser-Garde in Spanien

Am Heiligabend letzten Jahres erreichte uns die Anfrage, ob wir die Möglichkeit hätten, im März 2005 für 6 Tage nach Castellón de la Plana in Spanien zu kommen, um beim Magdalenafest mitzuwirken. Eine kurze Umfrage bei unseren Aktiven ergab, dass wir mit 22 Musikern eine spielfähige Besetzung zusammen bekommen und so sagten wir kurzerhand  der Agentur von William van Leeuwen in Holland zu.

So kam es, dass wir am 2. März aus dem kalten Deutschland ins warme Spanien abflogen. Wir waren uns bei der Anreise über die Ausmaße dieses Festes nicht im klaren und wussten nicht, was uns erwarten würde. Allerdings übertrafen diese 6 Tage selbst die kühnsten Erwartungen: Eine ganze Region in Feststimmung, internationale Gruppen, gute Planung, ein Feuerwerk an Eindrücken und die Gewissheit, dass die Spanier die Historie mit der Moderne verweben können und das Feiern als Lebensphilosophie beherrschen.

Doch zunächst ein paar Informationen über dieses Fest:

„Ein Lichtblitz ohne Feuer und Rauch“. So lautet die volkstümliche Beschreibung der so genannten „Gaiata“. Dieses sind die farbenfrohen, geschmückten Lichtgebilde, die Grundlage dieser Fiesta sind. Der Ursprung kommt von den Laternen, die – an einem Stock befestigt – den ersten Siedlern als Weg- und Signalleuchte auf ihrem  Abstieg in die Ebene trugen, auf der sich die derzeitige Stadt erhebt. 19 dieser Gaiatas sind auf Plätzen in Castellón verteilt. Jede hat ein eigenes Komitee samt Präsident und Repräsentierdame. Die Planung und Wahl der Aktionen dauert das ganze Jahr über an, die alteingesessenen Gaiata-Komitees arbeiten zusammen und werden in den letzen Jahren durch die „freien“ Colla-Komittees erweitert.

Neun Tage lang dauert das Fest mit einem vollen Programm, bei dem der „Pregó“ genannte Umzug zu Beginn der Fiesta hervorsticht, sowie die Wallfahrt zur Magdalena-Kapelle und den Ruinen der Einsiedelei des alten Castellón-Dorfes auf dem Magdalenenhügel und die Blumengabe.

Unzählig sind die weiteren Festakte, bei denen Musik und Feuerwerk eine herausragende Rolle spielen. Um einige Beispiele zu nennen: neben traditionellen Tänzen und Musikaufführungen sieht man Zarzuela (trad. Spanische Operette), Rock, Jazz, internationale Musik- und Folkloregruppen, Umzüge, Ausstellungen, Stierkämpfe sowie spontane Darbietungen der Anwohner von Castellón, der Provinzhauptstadt mit ca. 148.000 Einwohnern.

Über allem steht die Festival-Königin mit ihrem Stab, alle gewandet in traditioneller Kleidung, Schmuck und mit der typischen Haartracht. Weitere Höhepunkte sind die Feuerwerke. Morgens zum Wecken wird schon viel Pulver verschossen, um die Mittagszeit findet ein Mascaletá statt. Dies ist ein Feuerwerk, wie es in unserer Region nicht bekannt ist. Täglich wechselnde Feuerwerksveranstalter bauen auf einem großen Platz ihre Kreationen auf, die dann zum angesagten Zeitpunkt vor tausenden von Menschen – die dies in unmittelbarer Nähe mit ihrem Jubel honorieren – abgebrannt werden. Das Ergebnis ist ein Stakkato von Explosionen, die im kunstvollen Takt abgefeuert, die Kleidung der Umstehenden vibrieren lässt. Spätestens wenn das Crescendo den Boden unter den Füßen erbeben lässt, wünscht man sich, dass Freunde und Verwandte, die im kalten Deutschland zurückbleiben mussten, dies auch erleben könnten – denn man kann dieses Ereignis nur schwer beschreiben und glauben ….. ja, glauben wird es niemand, der dies nicht schon erlebt hat. Abends kommen dann die farbenprächtigen Feuerwerke zur Aufführung und in der Zeit zwischen den Feuerwerken sorgen Kinder und Erwachsene dafür, dass es an allen Ecken und Enden der Stadt knallt, knattert und ballert.

Für die Musik- und Showgruppen wurde eigens das Hotel „Orange“ im Vorort Benicasim gebucht. Dort herrschte nach kurzer Zeit ein reges internationales und somit multilinguales Treiben. Es waren folgende Gruppen anwesend:

–         Aus Brasilien: „Brasil Mestizo“
–         Aus Kroatien: „Vodicka Glazba“
–         Aus Spanien: „Banda Municipal de Castellón de la Plana“
–         Aus Holland: „Damiate Band Haarlem“
–         Aus Lettland: „Banda Majorettes de Talsi“
–         Aus Thaiti: „Polinesia Show“
–         Aus Portugal: „Filarmónica eco Edificante“
–         Aus der Tschechei: „Dixi Dolu Darkov“
–         Aus der Schweiz: „Fanfare ouvière L’Avenir“
–         Aus Mexiko: „Aguilas Doradas“ (mein persönlicher Favorit; selten gehörte Dynamik und Spielfreude von 75 Musikern … wobei die komplette Gruppe 150 Musiker zählt)
–         Und für Deutschland die „Strasser-Garde“

Natürlich war – wie sich der geneigte Leser denken wird – die Verwirrung teilweise groß, dass Deutschland im schottischen Outfit und mit Bagpipes auftrat, was jedoch der Begeisterung des Publikums keinen Abbruch tat.

Die Verpflegung, Unterkunft und der Transfer zu den Auftritten waren einwandfrei, eine große logistische Leistung bei diesen vielen Gruppen, die zu den unterschiedlichsten Zeiten in Castellón spielten. Jede Gruppe hatte einen eigenen Betreuer, der die jeweilige Landessprache beherrschte. Außerdem hatte William van Leeuwen es sich nicht nehmen lassen, uns persönlich kennen zu lernen und war die Tage über ebenfalls als Ansprechpartner verfügbar. Auch das Feiern nach den erfüllten Tagen kam nicht zu kurz und zum Entspannen war der Strand und der Poolbereich des Hotels mehr als geeignet, wobei das Wetter zum Baden dann doch etwas zu kühl war. Jedenfalls den meisten.

Die Auftritte – teilweise Umzüge, bei den Gaiatas und auf großzügig ausgelegten Bühnen – begeisterten sowohl das Publikum als auch uns. Die Wege und Plätze waren gesäumt mit gutgelaunten Menschen, die uns zeigten, dass die „schottischen Deutschen“ ins Bild des Festes passten und den Menschen Freude bereiteten. Niemals zuvor sahen wir uns mit so vielen Fernsehkameras konfrontiert. Alles wurde regional und überregional übertragen.

Als am Sonntag Abend der Abschlussumzug aller Gruppen dem Ende zuging, waren wir fast betrübt; gerne hätten wir weiter unsere Musik vor den schönen Kulissen von Castellón gespielt, aber alles hat irgendwann ein Ende.

Zum offiziellen Abschluss des gesamten Festes waren über den Strassen, die zum Plaza de Major (Zentralplatz) führten Feuerwerksschnüre gespannt, die um 24 Uhr gezündet wurden und mit Getöse zum Zentralplatz hin abbrannten. Die Menschen auf den Straßen rannten mit dem Feuer in Richtung des Platzes, auf dem letztmals für dieses Jahr ein Feuerwerk gezündet wurde, das den Schlussakt dieser Fiesta und somit den Auftakt zur Planung der Nächsten setzte.

Am Montag hieß es dann für uns, Abschied nehmen. Zum Einen von der Sonne, von Spanien und von einem Event, das für uns überraschender kaum hätte sein können. Eine Auswahl der ca. 1000 Bilder, die von unserem fleißigen Fotografen gemacht wurden, werde ich im Laufe der nächsten Woche in die Bildergalerie einfügen.

Eviva Espana !!!!!!

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